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Triumpf oder Wehklage der zweitwichtigsten Währung der Welt Der Leader of Her Majesties Opposition Hague überschlägt sich fast vor Freude. Margret Thatcher jubiliert mit dem kernigen Spruch: “I told you so!” Nur die britische Wirtschaft stöhnt ob des hohen Wechselkurses und verlangt im Konzert mit den Großbanken die rasche Einführung des Euro Warum?
Der hohe Kurs des £ Sterling erschwert den dringend nötigen Export ins Euroland. England hat keinen Anteil an den enormen Vorteilen der Beseitigung aller Wechselkursrisiken unter den Euroländern. Zum Beispiel importiert die BRD über 50% aller Waren aus den Ländern der gemeinsamen Währung ohne Kursrisiko. Im Export sind die Deutschen ohnehin Weltmeister und können durch den zur Zeit schwachen E ihre Position weiter stärken. Nur die in das Dollargebiet reisenden Touristen haben Grund zur Klage. Als Ausgleich helfen die vergleichsweise niedrigen Preise für Hotels und für fast alle Waren.
Das nahezu sagenhafte Handelsdefizit und die hohe Auslandsverschuldung der US-Wirtschaft könnten über Nacht zu einem scharfen Kurssturz an den amerikanischen Börsen führen, und siehe da: Der Euro reagiert durch steigende Notierungen. Die nüchterne Bilanz weist aus, daß die Lebenshaltungskosten im Euroland nicht gestiegen, sondern sogar etwas gesunken sind. Der Inflationswert von 2,4% ist zum größten Teil auf die OPEC-Ölpreiserhöhung zurückzuführen. Alles in allem besteht kein realer Grund zur Sorge. Wie heißt es noch in gutem Denglisch? “What goes down, must come up.” Hans H. Vogt
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